Regen in Wien? Halb so wild. Ehrlich gesagt mögen Christian und ich die Stadt bei grauem Himmel auch ganz gern – denn dann zeigt Wien seine gemütliche, manchmal auch leicht morbide Seite. Und auch wenn es regnet kannst du Wien entdecken gehen, auf eine andere Art und Weise.

Kunst, so weit das Auge reicht

Wien ist eine Museumsstadt, und an einem Regentag ist das ein Geschenk. Im Kunsthistorischen Museum verlierst du dich zwischen Bruegel und Vermeer, das Naturhistorische Museum gegenüber begeistert mit Dinosauriern und der berühmten Venus von Willendorf, und die Albertina zeigt von Dürer bis Monet alles, was Rang und Namen hat. Ein schöner Nebeneffekt für Familien: In allen österreichischen Bundesmuseen kommen Kinder und Jugendliche unter 19 gratis hinein.

Rainy day in a cafe

Unterwasserwelten und tropische Wärme

Wenn dir nach etwas Lebendigem ist: Das Haus des Meeres bringt dich mit Haien, Rochen und einem tropischen Aquarium ins Staunen – über dieses besondere Haus haben wir auch schon im Blog geschrieben. Und im Schmetterlingshaus in der Hofburg flatterst du bei wohliger Wärme mitten durch einen tropischen Garten, während es draußen schüttet.

Zum Anfassen – ideal mit Kindern

Damit den Kleinen nicht langweilig wird: Im Technischen Museum darf gedrückt, gekurbelt und ausprobiert werden, und das ZOOM Kindermuseum im MuseumsQuartier ist eigens fürs Entdecken mit allen Sinnen gemacht. Hier vergeht ein Regentag wie im Flug.

Der gemütlichste Plan von allen

Und wenn dir gar nicht nach Programm ist, dann mach es wie die Wienerinnen und Wiener: Setz dich in ein echtes Kaffeehaus, bestell eine Melange und schau dem Regen beim Fallen zu. Mehr dazu – und wo du die schönsten Kaffeehäuser findest – erzählen wir dir in einem eigenen Beitrag.

Du siehst: Ein Regentag in Wien ist kein verlorener Tag, sondern oft ein besonders schöner. Bleib trocken – und genieße …